Mit Feuer unter Wasser
von Dr. Jürgen Laege

7. Die Zukunft der dampfbetriebenen U-Boote

Der neue U-Boot-Antrieb

Die ZukunftDie von den Kieler HDW und Siemens über 20 Jahre entwickelte Brennstoff zelle gilt als idealer Antrieb für Untersee-Boote. Das mit Abstand modernste nicht nukleare U-Boot der Welt kann bis zu 30 Tage auf Tauchstation. Die Wirkungsweise der Brennstoffzelle kehrt das Prinzip der Elektrolyse um. Die Boote von „Typ 212“ führen jetzt flüssigen Sauerstoff (1) und Wasserstoff (2) in Drucktanks mit. Beide Stoffe werden in einer Brennstoffzelle (3) „kalt verbrannt“. Hierbei entsteht elektrischer Strom für den Antrieb des E-Motors (4), der Hilfsmaschinen (5) und die Stromversorgung der Bordgeräte (6). Ohne diese Brennstoffzellen müsste das U-Boot die Batterien für den E-Antrieb über ihre Dieselmotore (7) aufladen, doch die können unter Wasser nicht laufen. Hierdurch verkürzt sich die Tauchzeit. Die Brennstoffzelle arbeitet lautlos und bei Temperaturen um 80 °C. Das macht das Boot auch durch Suchelektronik nicht erfassbar.

Vortrag zum 7. Echtdampf-Hallentreffen, 10. - 12. Januar 2003

6. Das moderne Dampf-U-Boot

8. Zusammenfassung

[Inhaltsverzeichnis]
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1. Die Anfänge] [2. Maschinenantriebe] [3. Mit Elektro und Dampf] [4. Das Prinzip Dampfantrieb - Teil 1]
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4. Das Prinzip Dampfantrieb - Teil 2] [4. Das Prinzip Dampfantrieb - Teil 3] [4. Das Prinzip Dampfantrieb - Teil 4] [5. Die kurze Ära...]
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6. Das moderne Dampf-U-Boot] [7. Die Zukunft...] [8. Zusammenfassung] [9. Nachtrag]